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Branche
UX für Cloud-Management, IT-Asset-Management und Lizenzverwaltung: dichte Datentabellen, Zustände, Berechtigungen und Konfiguration, die auch erfahrenen Admins zu viel werden. Wir gestalten Oberflächen, in denen technische Nutzer Entscheidungen aus Daten ableiten, statt sie zusammenzusuchen. Die Erfahrung dafür stammt aus der Produktarbeit in einer IT-Asset-Management-Plattform und einem Workflow-Designer für Dokumentenmanagement.

Beabstracto ist ein UX-Studio in München für komplexe Fachsysteme. Im Bereich Cloud und IT arbeiten wir an Enterprise-SaaS für den IT-Betrieb: Cloud-Management, IT-Asset-Management, Software-Asset- und Lizenzverwaltung, ITSM. Die Nutzer sind Administratoren, Lizenzmanager und FinOps-Teams, die aus großen Datentabellen Entscheidungen ableiten und Zustände über viele Vorgänge hinweg verstehen müssen. Wir bringen Erfahrung aus der Produktarbeit in einer IT-Asset-Management-Plattform und in konfigurationslastigen Workflow-Tools mit und orientieren uns an den Arbeiten der Nielsen Norman Group zu komplexen Anwendungen, als Maßstab, nicht als Zertifikat.
Enterprise-Software für den IT-Betrieb ist mächtig, und genau das macht sie schwer. An diesen Stellen sehen Produktteams Tickets, Umwege und Module, die niemand öffnet.
Ein Modul lässt sich auf hundert Arten einrichten, und jede Option hat Nebenwirkungen auf andere. Die Kunden konfigurieren nur mit Hilfe von Consultants und trauen sich danach nicht, etwas zu ändern. Was flexibel sein sollte, wird zur Barriere für die Nutzung.
Dreißig Spalten, tausende Zeilen, jede Spalte wichtig für irgendwen. Die Nutzer bauen dieselben Filterkombinationen immer wieder neu auf, exportieren nach Excel und arbeiten dort weiter. Die Entscheidung fällt außerhalb des Produkts, und das Produkt bekommt es nicht mit.
Ein Asset ist entdeckt, zugeordnet, lizenziert, abgelaufen, in Prüfung. Eine Instanz läuft, ist pausiert, markiert, zum Abschalten vorgesehen. Wer sieht was, wer darf was, und warum ist der Button grau? Wenn Zustandsmodell und Berechtigungen nicht sichtbar gemacht sind, entstehen Supportfälle und Fehlentscheidungen.
Admins und Lizenzmanager wollen keine Tour, sie wollen die Aufgabe erledigen. Gleichzeitig ist das Datenmodell des Produkts ein anderes als das in ihren Köpfen. Ohne klare Begriffe, Einstiegspfade und Beispiele bleibt das Produkt auch nach der Schulung ein Fremdkörper.
Das Produkt wächst, und jedes Modul erfindet eigene Muster für Tabellen, Filter und Detailansichten. Für den Kunden sieht es nach mehreren Produkten aus. Die Adoption bleibt hinter dem Vertrieb zurück, und das Team weiß nicht, ob es am Modul oder an der Oberfläche liegt.
In reifen Produkten weiß niemand genau, ob die Oberfläche besser oder schlechter wird. Es gibt Tickets und Bauchgefühl, aber keine Benchmarks, die zeigen, wo Aufgaben abbrechen. Entscheidungen über Roadmap und Design bleiben Meinungssache.
Wir arbeiten in bestehenden Produktorganisationen mit, mit Design-System, Release-Zyklen und einer Roadmap, die nicht auf uns wartet.
Wir sprechen mit Administratoren, Lizenzmanagern und Operations-Teams beim Kunden und schauen, wie sie tatsächlich arbeiten: welche Ansichten sie bauen, was sie exportieren, wo sie den Support anrufen. Daraus entsteht ein Bild der Aufgaben und Entscheidungen, nicht nur eine Feature-Liste.
Mit Produktmanagement und Entwicklung legen wir fest, welche Objekte, Zustände und Berechtigungen das Produkt kennt, und entwerfen, wie sie an der Oberfläche heißen und aussehen. Ein konsistentes Zustandsmodell löst mehr Supporttickets als jeder Tooltip.
Tabellennavigation, gespeicherte Ansichten, Filter, Detailpanels und Konfigurationsflows entwerfen wir als wiederverwendbare Muster im bestehenden Design-System. So hilft die Lösung lokal und fragmentiert das Gesamtprodukt nicht.
Wir testen Prototypen mit Admins und Fachleuten anhand realistischer Aufgaben und echter Daten, nicht mit Platzhaltern. Wir erfassen Abbrüche, Umwege und Fehlinterpretationen, bevor die Entwicklung beginnt, und wiederholen die Tests nach dem Release als Benchmark.
Wir übergeben spezifizierte Komponenten und Flows an die Entwicklung, begleiten Release und Onboarding der Kunden und bleiben auf Wunsch als UX-Support im Produkt: Qualitätsrituale, Benchmarks und die kleinen Verbesserungen, die sonst liegen bleiben.
Vier klar geschnittene Leistungen für Fachsysteme
Jede mit einem festen Team, einem festen Ansprechpartner und ohne Einarbeitungszeit in eure Domäne.

Der Gründer war als Senior Product Designer bei einem Anbieter von Enterprise-Software für IT-Asset-Management, FinOps und Software Asset Management eingebunden. Er hat Workflows für ITAM-Oberflächen entworfen, Tabellennavigation und gespeicherte Filter konzipiert, Usability-Tests durchgeführt und die Ergebnisse mit einer Design-Organisation von mehr als 20 Designerinnen und Designern abgestimmt. Aus einem lokalen Tabellenproblem wurde ein wiederverwendbares Produktmuster.

In Festanstellung als UX/UI Designer hat der Gründer an der Usability eines Workflow-Designers und an konfigurationslastigen Enterprise-Flows gearbeitet, dazu an Design-System-Grundlagen mit Tokens, Figma-Migration und Dokumentation. UX-Benchmarks, Qualitätsrituale und OKRs machten UX-Qualität in einem reifen Produkt messbar.
Das Studio arbeitet heute mit Kunden aus Bereichen wie ITSM und Cloud Management, Dokumentenmanagement sowie Banking- und Steuer-Software. Die Fachdomäne wechselt, die UX-Fragen bleiben: dichte Daten, viele Zustände, Entscheidungen unter Zeitdruck.
Zeigt uns das Modul, das die meisten Tickets erzeugt. Wir schauen uns an, wo UX am meisten bringt.





